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4. Pralinen
Die Praline, das Praliné ist ein mit einer Ganache oder Nougat, Nüssen, Pistazien, Likör, Marzipan oder ähnlichem gefülltes Konfekt aus Schokolade. Pralinen gelten auf Grund ihrer aufwändigen Herstellung als die Krönung der Chocolatierskunst.
Grundvoraussetzung für die Bezeichnung Praline ist ein Schokoladenanteil von mindestens 25 Prozent. Des Weiteren muss die Süßware mundgerecht sein, um als Praline deklariert zu werden; größere Artikel wie z. B. Riegel tragen die Bezeichnung Konfekt.
Des Weiteren bezeichnet “praliné” eine Dessertspezialität der französischen Region Rhône-Alpes (Lyon). Es handelt sich dabei um eine Masse aus (nicht karamelisiertem) Zucker und Mandeln, die meist rosa gefärbt ist und sowohl als Zutat in Brioches, aber auch als Belag auf Tartes zum Dessert verwendet wird.
Als Erfinder der Praline gilt der Koch von Cesar de Choiseul, Comte de Plessis-Praslin (1598-1675), Feldmarschall und Minister des Sonnenkönigs Ludwig XIV., der sein Konfekt aus Mandeln und Zucker nach seinem Herrn benannte.
Mittlerweile haben sich in vielen Ländern Clubs gegründet, die ihren Mitgliedern Pralinen aus unterschiedlichen Regionen und Chocolatierskulturen präsentieren (z. B. Pralinenclub, Schokozeit, Chocolate Tasting Club, The Chocolate Club).
Als Hochburg der Pralinenmacher gilt Brüssel mit den Stammsitzen der weltweit verkaufenden Hersteller Godiva, Neuhaus und Leonidas und zahlreichen kleineren Chocolatiers.
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