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1. Wilhelm Tell
Guillaume Tell (“Wilhelm Tell”, “Guglielmo Tell, it.”) ist die letzte Oper von Gioacchino Rossini. Sie ist zugleich seine erste große französische Oper. Der Text stammt von Etienne de Jouy und Hippolyte Bis, nach dem gleichnamigen Schauspiel von Friedrich Schiller (siehe auch Wilhelm Tell).
Die Uraufführung des Wilhelm Tell fand am 3. August 1829 in Paris statt. Aufführungsdauer der Oper: ~240 min.
Heute ist die Oper vor allem für ihre Ouvertüre bekannt.
In einem Schweizer Dorfe wird ein Fest vorbereitet. Wilhelm Tell, seine Frau, sein Sohn und ein Fischer sitzen vor ihrem Haus, und unterhalten sich über Gott und die Welt. Da kommt der alte Hirte Melchthal und sein Sohn Arnold hinzu. Melchthal soll den Vorsitz der Feierlichkeiten übernehmen, bei dem drei Paare getraut werden. Er neckt seinen Sohn, dass es für ihn ebenfalls an der Zeit wäre zu heiraten. Als alle in der Wohnung Tells sind, bekennt Arnold, dass er in die schöne Habsburger Prinzessin Mathilde verliebt sei, und dadurch sich sein Volk zu Feinden machen könne. Da sie jetzt mit dem verhassten Landvogt Gessler auf der Jagd sei, will er ihr entgegen gehen. Tell, der gerade aus seinem Hause tritt, sieht die Traurigkeit Arnolds. Er mahnt ihn an seine patriotischen Pflichten. Arnold, der hin und her gerissen ist, zwischen Vaterland und seiner Geliebten, bekennt sich schließlich doch zu seinen Pflichten.
Das Dorffest beginnt. Melchthal segnet die drei Brautpaare und erinnert diese an die vaterländischen Pflichten. Tell, der sah wie Arnold sich entfernte, geht ihm nach. Es wird getanzt, gesungen, bei einem Bogenschießen geht Tells Sohn Gemmy als Sieger hervor. Plötzlich wird das Fest jäh unterbrochen. Der Hirte Leuthold rennt ins Dorf, auf der Flucht vor Gesslers Soldaten. Er hat einen Soldaten getötet, der seine Tochter entführen wollte. Er bittet einen Fischer, ihn über den Vierwaldstättersee zu bringen. Doch für diesen ist der Sturm zu stark. Tell kehrt zurück. Er erklärt sich bereit, Leuthold mit dem Boot über den See zu bringen. Als sie am anderen Ufer ankommen, erscheint Rudolf, der verhasste Anführer von Gesslers Soldaten zum Fest. Er fragt nach den Flüchtigen, doch keiner gibt ihm Antwort. Der alte Melchthal spricht sogar: Schweizer seien keine Angeber! Rudolf lässt Melchthal verhaften und das Dorf in Brand stecken. Als das Dorf niedergebrannt und Melchthal weggeschleppt wird, schwören die Einwohner Rache an den Unterdrückern…
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3. Die Räuber
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