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2. CURL
cURL ist ein Programm, um einzelne Dateien aus dem Internet ohne Browser zu transferieren.
Der Name ist eine Abkürzung von Client for URLs. Zu den unterstützten Protokollen gehören HTTP, HTTPS, FTP, FTPS, DICT, LDAP, Gopher u. a. Das Programm steht unter der MIT-Lizenz und ist auf viele verschiedene Betriebssysteme portiert worden.
Daniel Stenberg, der Programmierer von cURL, begann 1997 ein Tool zu schreiben, das IRC-Teilnehmern Daten über Wechselkurse zur Verfügung stellen sollte, welche von Webseiten abgerufen werden mussten. Er setzte dabei auf das vorhandene Open-Source-Tool httpget auf. Nach einer Erweiterung um andere Protokolle wurde das Programm am 20. März 1998 als cURL 4 erstmals veröffentlicht.
Das Kommandozeilen-Werkzeug cURL ist Bestandteil der meisten Linux-Distributionen und auch von Mac OS X. Die zugehörige Programmbibliothek libcurl wird von zahlreichen Programmen verwendet.
Ein alternatives Programm ist Wget.
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5. FileZilla
FileZilla unterstützt die Netzwerkprotokolle FTP, SFTP und FTP über SSL, ist freie Software und steht unter der GPL. Das Hoch- und Herunterladen wird mittels Drag and Drop gesteuert.
Trotz der Namensähnlichkeit steht FileZilla nicht im Zusammenhang mit dem Mozilla-Projekt.
Der Quelltext von FileZilla und die Downloads werden über SourceForge bereitgestellt. SourceForge hob FileZilla im November 2003 besonders hervor, indem man es zum Projekt des Monats1 kürte. Außerdem gewann FileZilla den SourceForge.net Community Choice Award in der Kategorie Netzwerk. Seit Start des Projektes wurde die Software ca. 42,2 Millionen Mal (Stand: 10. August 2008) von SourceForge heruntergeladen.
FileZilla ist inzwischen auch als sogenannte Stickware verfügbar, das heißt, es ist ohne vorherige Installation lauffähig und somit für den Einsatz auf USB-Sticks geeignet.
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