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8. Alexanderplatz

Ist ein zentraler Platz und Verkehrsknoten in Berlin. Er liegt im Ortsteil Mitte im früher so bezeichneten Viertel Königsstadt und wird im Volksmund kurz Alex genannt. Er wurde nach Zar Alexander I. benannt.


Seit dem Umbau in den 1960er-Jahren ist der gesamte Platz den Fußgängern vorbehalten. Täglich besuchen ihn mehr als 300.000 Menschen. Erst seit den Jahren nach der Wende wird er wieder von Straßenbahnen befahren, und im Bahnhof Alexanderplatz halten wieder Regionalzüge der Bahn sowie neben den U-Bahnlinien 2 und 5 auch wieder die U-Bahn-Linie 8.


Bezeichnend für den Platz sind zum einen der Berliner Fernsehturm und zum anderen die Urania Weltzeituhr. Diese ist 16 Tonnen schwer und wurde im Zuge der Neugestaltung des Alexanderplatzes am 2. Oktober 1969 feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Entworfen wurde sie von Erich John, der damals Dozent an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin war. Die siebenmonatigen Bauarbeiten leitete Hans-Joachim Kunsch. Die Idee zur Uhr kam 1966 bei Abrissarbeiten für den Alexanderplatz, als eine alte Urania-Säule an der alten Straßenbahnhaltestelle Memhardstraße weichen musste.


Über einem Steinmosaik in Form einer Windrose ist auf einer 2,70 Meter hohen Säule mit 1,50 Metern Durchmesser ein breites Prisma angebracht, dessen Grundfläche ein Vierundzwanzigeck ist. Jede der 24 Seiten entspricht einer der 24 Zeitzonen der Erde. In das Aluminium sind die Namen wichtiger Städte der Zeitzone eingefräst. In diesem Prisma dreht sich ein Zylinder, an dem man für jede der Zeitzonen die aktuelle Uhrzeit ablesen kann. Über der Weltzeituhr dreht sich eine vereinfachte Darstellung des Sonnensystems mit Planeten und ihren Bahnen einmal pro Minute um sich selbst. Insgesamt ist die Uhr zehn Meter hoch.


Zwischen Oktober und Dezember 1997 wurde die Uhr für 350.000 DM saniert. Bei der Sanierung wurden auch Fehler behoben, beispielsweise befanden sich einige Städte in falschen Zeitzonen. 20 neue Städte wurden hinzugefügt bzw. Städte entfernt.


Die Weltzeituhr war und ist einer der beliebtesten Treffpunkte Berlins.


Die Technik der Uhr befindet sich zwei Meter unter dem Platz in einem ca. zwei mal zwei Meter großen und ca. 1,90 Meter hohen Raum. Der das Planetensystem antreibende Elektromotor stammt noch aus DDR-Zeiten.

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2. Hackescher Markt (Berlin Mitte)

Der Hackesche Markt ist nicht nur für Touristen eine interessante Einkaufsadresse: Vor allem kleine Läden bieten vorwiegend ausgefallene Schuhe, Designer-Mode und Schmuck. Die Geschäfte sind am Hackeschen Markt, in der Dircksenstraße, der Rosenthaler und der Oranienburger Straße. Sehenswert sind die Heckmann Höfe, die von der Oranienburger Straße (neben Nr. 22) zur Auguststraße führen. Kleine, aber feine Geschäfte bieten Ausgefallenes, von Mode über Schmuck bis Design.

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