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1. Sturm und Drang

Sturm und Drang ist die Bezeichnung für die Epoche deutscher Literatur von etwa 1769 bis etwa 1785 und wird auch „Geniezeit“ oder „zeitgenössische Genieperiode“ genannt nach der Verherrlichung des Genies als „Urbild des höheren Menschen und Künstlers“, „des wahren Schöpfers der Kunst“. Die Epoche ist nach dem gleichnamigen Drama Friedrich Maximilian Klingers benannt. Sie kann wohl in die europäische Vorromantik eingeordnet werden.


Die Stürmer und Dränger kamen vorwiegend aus dem Mittel- und Kleinbürgertum; ihre literarischen Betätigungen suchten sie materiell durch Hauslehrer- oder Pfarrstellen abzusichern, denn von der Literatur konnten sie nicht leben.

Es fehlte ihnen nämlich die soziale Resonanz, ihre Bewegung blieb auf die Bekannten beschränkt, mit denen man sich zu Männerbünden zusammenschloss (z. B. Göttinger Hain). (Goethes erwähnter Roman blieb eine Ausnahme.)


Hauptorte des Sturm und Drang waren Straßburg, Göttingen, Frankfurt am Main. Für viele Dichter, vor allem Goethe und Schiller, war der Sturm und Drang nur eine vorübergehende Phase ihres Lebens und Schaffens. Viele Autoren und Werke waren nur zu ihrer Zeit den Interessenten bekannt und sind heute weitgehend vergessen.

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2. Romantik

z.B. Sailor Moon, Howl´s Moving Castle, Chrno Crusade

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3. Expressionismus

Der Expressionismus (lat. expressio = Ausdruck) war eine Stilrichtung in der Kunst am Anfang des 20. Jahrhunderts. Wie der Symbolismus und der Impressionismus ist der Expressionismus eine Bewegung gegen die Tendenzen des Naturalismus. Hierbei überwiegt die expressive Ebene gegenüber der ästhetischen, appellativen und sachlichen Ebene, was sich dadurch ausdrückt, dass der Künstler versucht, sein Erlebnis für den Betrachter darzustellen.

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4. Barock

Als Zeitalter des Barock wird die Stilepoche zwischen Renaissance und Klassizismus bezeichnet, die etwa von 1575 bis 1770 währte. Kunstgeschichtlich wird sie in Frühbarock (ca. 1600–1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720-1770) unterteilt.

Als Kunstform des Absolutismus und der Gegenreformation ist der Barock durch üppige Prachtentfaltung gekennzeichnet.

Von Italien ausgehend, verbreitete er sich zunächst in den katholischen Ländern Europas, bevor er sich in abgewandelter Form auch in protestantischen Gegenden durchsetzte.


Der Begriff „Barock“ entstammt der Portugiesischen Sprache, in der unregelmäßig geformte Perlen als „barocco“, d. h. „schiefrund“ oder „merkwürdig“ bezeichnet wurden. Dieser Begriff wurde im französischen Raum zuerst abwertend für Kunstformen gebraucht, die nicht dem herrschenden Geschmack entsprachen. Erst seit 1855 wurde er von Jacob Burckhardt im Cicerone mit positiver Bedeutung benutzt und Ende der 1880er Jahre als wissenschaftliche Zeitbestimmung in den Sprachgebrauch eingeführt

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5. Aufklärung

Das Zeitalter der Aufklärung bezeichnet eine Epoche in der geistigen Entwicklung der westlichen Gesellschaft im 17. bis 18. Jahrhundert, die besonders durch das Bestreben geprägt ist, das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen.


Der wichtigste Grundsatz der Aufklärung besagte, dass die Vernunft im Stande sei, die Wahrheit ans Licht zu bringen.


Immanuel Kant lieferte kurz vor dem Ende der Aufklärungsepoche die bekannteste Definition in seiner Schrift “Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?”. Dort findet sich auch der Leitspruch: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Er zielt auf den äußeren Widerstand gegen die Aufklärung, aber auch auf die innere Befreiung von der Bevormundung (siehe auch: Priesterbetrugstheorie). An die Stelle des scharf kritisierten Aberglaubens wurde die Aufforderung gesetzt, jederzeit selbst zu denken.

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