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1. brabus
Die Firma Brabus wurde 1977 zu Beginn des Höhepunktes der Tuningbranche in den 1970er und 1980er Jahren von dem Automobilkaufmann Prof. h.c.(TU Sofia) Bodo Buschmann in Bottrop zusammen mit seinem Studienkollegen Klaus Brackmann gegründet (BRAckmann und BUSchmann). Ursprünglicher Unternehmenszweck war die Auslagerung von Randaktivitäten aus der Mercedes-Vertretung des Vaters von Bodo Buschmann. Buschmann erweiterte die ursprünglichen Aktivitäten um das Tuning. Brackmann schied später aus der Firma aus und arbeitet nun als Rechtsanwalt in Oberhausen. Bekannt wurde Brabus vor allem durch Umbauten des Mercedes W126.
Später machte Brabus immer wieder durch exklusive Fahrzeuge auf sich aufmerksam. So stellte Brabus mit dem Modell Brabus E V12 auf Basis des Mercedes W210 seinerzeit die schnellste Serienlimousine der Welt (330 km/h) vor. Der E V12 auf Basis des Mercedes W211 setzt diesen Weltrekord mit 350,2 km/h fort. In diese Variante wird ein 6,3-l-V12-Biturbo mit 640 PS und 1024 Nm Drehmoment eingebaut. Die letzte Evolutionsstufe des V12-Biturbo Motors (SV 12 S) hat 730 PS und ein Drehmoment von 1320 Nm, welches elektronisch auf 1100 Nm begrenzt ist. Dieser Motor wird im Brabus Rocket eingesetzt (Basis ist der CLS) und neuerdings auch in der aktuellen C-Klasse. Dort nennt er sich dann Brabus Bullit (Höchstgeschwindigkeit lt. Hersteller über 360 km/h) Ebenfalls ist Brabus für die sogenannte “Mastik-Leder”-Ausstattung bekannt, die preislich den Wert eines Mittelklasse-PKW erreichen kann.
Brabus galt als größter Konkurrent von AMG, bis die Firma AMG von DaimlerChrysler aufgekauft wurde. Ende der 1990er Jahre wurde das Betriebsgelände erheblich vergrößert. Mit 350 Mitarbeitern ist Brabus 2007 der größte unabhängige Fahrzeugtuner der Welt. Die Brabus-Allee in Bottrop, an der die Firma ihren Sitz hat, wurde nach ihr benannt.
Mit der Übernahme der Micro Compact Car smart GmbH (2002 umbenannt in smart GmbH) durch die Daimler-Benz AG hat Brabus mit der smart GmbH im Jahr 2002 das Joint-Venture smart-Brabus GmbH mit Sitz in Bottrop gegründet.
Tätigkeitsfeld [Bearbeiten]
Brabus gilt heute offiziell als Fahrzeughersteller. Das Angebot umfasst alle Modelle von smart, Mercedes-Benz und Maybach. Brabus-Fahrzeuge zeichnen sich im Vergleich zu den Pendants der Hersteller dadurch aus, dass sie in der Regel leistungsgesteigert sind. Ebenfalls ist die Innenausstattung in der Regel in Bezug auf die verwendeten Materialien verfeinert und technisch aufgewertet. Geänderte Fahrwerke, Rad-/Reifenkombinationen sowie veränderte Karosserieteile runden das Angebot ab.
Weiterhin bietet Brabus auch einzelne Komponenten an. Dazu gehören z.B. geänderte Motorsteuergeräte mit Chiptuning oder Felgen aus eigener Entwicklung.
Startech ist dagegen ein Unternehmensbereich der CRD (Car Research and Development), die wiederum eine Tochter von Brabus ist. Die Firma Startech tunt Fahrzeuge amerikanischer Herkunft des DaimlerChrysler-Konzerns wie Chrysler, Dodge und Jeep.
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2. Alpina
Das Besondere beim Bau von BMW ALPINA Motoren ist, dass jeder Motor komplett von einem Spezialisten von Hand zusammengebaut wird. Auch Jahre später lässt sich aufgrund einer exakten Dokumentation feststellen, welcher Motor unter Verwendung welcher Teile wann und von wem gebaut wurde. In der Zylinderkopfbearbeitung erhalten sämtliche gasführenden Kanäle zuvor ihren Feinschliff ebenfalls in Handarbeit
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3. AMG
Das Unternehmen heute [Bearbeiten]
AMG, nun als Mercedes-AMG eine Tochterfirma der Daimler AG, entwickelt und produziert heute die leistungsstärksten Serienmodelle im Fahrzeugprogramm von Mercedes-Benz. Darüber hinaus werden weitere Fahrzeugkomponenten angeboten.
AMG im Motorsport [Bearbeiten]
Mercedes-AMG DTM-Bolide
Ende der 1960 Jahre bis Anfang der 1970er setzte AMG die große Mercedes-Limousine 300 SEL 6.3 im Tourenwagensport ein. Dieser spektakuläre Wagen, mit über 400 PS aus einem auf 6.8 Liter Hubraum aufgebohrten V8-Motor, erzielte einige Achtungserfolge, hatte jedoch aufgrund des hohen Gewichtes Probleme mit den Reifen. Rennteilnahmen in den späten 1970er Jahren erfolgten mit dem Coupé 450 SLC 5.0 auf Basis der Mercedes-Benz R107.
Nach Einführung des sportlichen Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 mit 4-Ventil-Technik setzte u.a. AMG diesen in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) ein. Das Werk unterstützte ab Ende der 1980er Jahren (neben den Sportwagen von Peter Sauber) die räumlich nahegelegene Mannschaft, so dass AMG den Status eines Werks-Teams bekam bzw. später ganz übernommen wurde. In den Jahren 1992 und 1994 errang Klaus Ludwig den DTM-Titel, 1996 Bernd Schneider zudem den der ITC.
Nach Ende der alten DTM Ende 1996 (durch Rückzug der Konkurrenz von Opel und Alfa Romeo aus Kostengründen) erlaubte die FIA für 1997 einen Einstieg in die GT1-Weltmeisterschaft mit dem in kurzer Zeit über dem Winter entwickelten Mercedes-Benz CLK GTR, obwohl noch keine der vorgeschrieben 25 Straßenfahrzeuge vorhanden waren. Der kompromisslos als Rennwagen entwickelte V12-Bolide gewann 1997 prompt die WM gegen Konkurrenz von u.a. Porsche und private McLaren-BMW. Im Jahre 1998 wurde die Evolutionsstufe CLK LM mit V8-Motor eingeführt, die zwar in Le Mans mit Ölpumpenproblemen ausschied, aber ansonsten die GT-Weltmeisterschaft gegen den ebenfalls weiterentwickelten Porsche 911 GT1-98 dominierte. Da die private GT1-Konkurrenz chancenlos war und sich zurückzog, endete auch diese Serie mangels Gegnern. Die ersten CLK-GTR-Straßenfahrzeuge wurden erst jetzt ausgeliefert.
Nach der Eingliederung von AMG in den DaimlerChrysler-Konzern gründete Hans-Werner Aufrecht 1999 die H.W.A. GmbH, die die Renneinsätze für Mercedes-Benz bzw. Mercedes-AMG durchführt.
Für den Le-Mans-Einsatz im Jahre 1999 wurde der CLK von H.W.A. zum CLR weiterentwickelt, ohne als LM-GTP auf einem Straßenwagen basieren zu müssen (die Optik wurde trotzdem dem CL angeglichen). Dieser Protoyp hat durch extreme Auslegung von Fahrwerk und Aerodynamik (angesichts der starken Konkurrenz von Toyota, BMW, Audi, Nissan usw.) insgesamt dreimal bei hoher Geschwindigkeit abgehoben, in Training, Warm-Up und dann auch im Rennen vor laufenden TV-Kameras. Wie durch ein Wunder wurde bei den spektakulären Überschlägen niemand verletzt. Der letzte verbliebene CLR wurde sofort zurückgezogen und später an einen privaten Sammler verkauft. Der teils unebenen Rennstrecke (sonst als Landstraße genutzt) wurde die Schuld für die Blamage zugeschoben.
Für das Jahr 2000 konnte zusammen mit Opel die DTM wiederbelebt werden, jedoch nicht als Meisterschaft basierend auf Serientourenwagen, sondern mit speziellem Reglement und reinrassigen Rennwagen mit für alle identischen Teilen wie Getriebe und Bremsen als das sogenannte Deutsche Tourenwagen-Masters. Hier dominierten die AMG-Mercedes von H.W.A. meist über die Werks-Opel und die privaten Abt-Audi, die nur in einem Jahr dank Reglementszugeständnissen einen Meistertitel erringen konnten. Seit dem offiziellen Einstieg von Audi 2004 ist die Konkurrenz stärker, aber seit dem Ausstieg von Opel nach 2005 weniger zahlreich.
Auch in der Formel 1 werden AMG-Fahrzeuge außerhalb der eigentlichen Rennveranstaltung als Hilfsfahrzeuge eingesetzt. Beispiele hierfür sind das Medical Car und das Safety Car, für das im Jahre 2005 der neue SLK 55 AMG mit 360 PS V8 Motor verwendet wurde.
Geschichte [Bearbeiten]
AMG-Logo auf einem Mercedes C 63 AMG (W204)
Von der Firmengründung an hat sich das ehemals eigenständige Unternehmen AMG auf das Tuning von Mercedes-Benz-Modellen spezialisiert. Der größte Konkurrent für die ehemalige Firma AMG war die Firma Brabus aus Bottrop, bis sich DaimlerChrysler (vormals Daimler-Benz) selbst an der Firma AMG beteiligte.
AMG steht für Aufrecht Melcher (Die beiden Gründer der Firma Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher) und Großaspach (Geburtsort von Hans Werner Aufrecht).
Im Jahre 1999 wurde aus der AMG Motorenbau und Entwicklungsgesellschaft mbH die Mercedes-AMG GmbH, wobei die Mehrheitsanteile (51) bei der DaimlerChrysler AG lagen. Der letzte Schritt war am 1. Januar 2005 die komplette Übernahme des Unternehmens durch die DaimlerChrysler AG, der aber für die Kunden keine offensichtlichen Veränderungen mit sich brachte. Seitdem ist die Firma Mercedes-AMG ein 100iges Tochterunternehmen der DaimlerChrysler AG. Die AMG-Modelle bilden in den Modellreihen ab der C-Klasse (W/C/S203) das jeweilige Topmodell im Mercedes-Benz-Pkw-Programm und können direkt bei Mercedes-Benz-Händlern geordert werden.
Das „Tuningkonzept“ bei AMG beruht heute nicht mehr nur auf stärkeren Motorisierungen und dezenten Veränderungen im Bereich der Karosserie, sondern umfassende Anpassungen des gesamten Fahrzeuges. Das beinhaltet Komponenten (Getriebe, Fahrwerk, Bremsen) und deren Steuer- und Regelsysteme (z.B. für ABS, ESP, Bremsen und Fahrwerk).
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6. AC Schnitzer
Mit AC Schnitzer steht Technik aus dem Motorsport engagierten BMW und MINI Fahrern auch im Autoalltag zur Verfügung. Auf einem Niveau, das die in der Großserie notwendigen Kompromisse vermeidet, ohne auf die uneingeschränkte Alltagstauglichkeit verzichten zu müssen.
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