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12. Weilburg

Weilburg ist mit knapp 14.000 Einwohnern nach Limburg an der Lahn und Bad Camberg die drittgrößte Stadt im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland.

Weilburg liegt im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus.

Als älteste Siedlungsspuren im unmittelbaren Weilburger umland gelten Funde aus der La-Tène-Zeit auf dem Scheuernberger Kopf bei Kirschhofen.

Weilburg wurde erstmals im Jahre 906 in einer Chronik des Abtes Regino von Prüm als Festung mit dem Namen Wilineburch erwähnt. Sechs Jahre später gründete König Konrad I., dessen im Jahre 906 bei Fritzlar im Kampf gegen die Babenberger gefallener Vater in der Festung beigesetzt wurde, hier eine Kirche und eine Abtei. 912 wurde in Weilburg das St. Walpurgis-Chorherrenstift gegründet. Die hoch gelegene Anlage ermöglichte die Kontrolle der Lahn sowie der “Hohen Straße” von Frankfurt nach Köln und der Via Publica von Flandern nach Böhmen, die in der Nähe vorbeiführten.

918 erlangte die Wilineburg eine besondere geschichtliche Bedeutung, als König Konrad I. dort auf seinem Sterbebett seinem Bruder Eberhard empfahl, die Reichsinsignien seinem härtesten Kontrahenten, dem Sachsenherzog Heinrich, zu überbringen (Weilburger Testament).

Von 993 bis 1062 wurde nach und nach die ganze Stadt an das Bistum Worms verschenkt. Etwa im Jahre 1225 verpfändete der Bischof von Worms die Herrschaft an das Haus Nassau, das sie 1294 schließlich aufkaufte und dem Ort ein Jahr später das gleiche Stadtrecht wie der Stadt Frankfurt verlieh. Graf Johann I. von Nassau errichtete hier 1355 seine Residenz, erneuerte die Burg und errichtete Stadtbefestigungen. 1359 ließ er eine steinerne Brücke über die Lahn errichten.

Das Haus Nassau prägte die Geschichte der Stadt mehrere Jahrhunderte lang. Besonders Graf Johann Ernst (1664-1719) erneuerte und verschönerte seine Residenzstadt durch Erweiterung des Hochschlosses, Anlegung eines Parks und Veränderung der Stadtfront. Weilburg wurde dadurch zu einem der am vollständigsten erhaltenen Beispiele für eine deutsche Kleinresidenz des Absolutismus. Ab 1806 war die Stadt Regierungssitz des neu geschaffenen Herzogtums Nassau. Erst im Jahre 1816 verlegte Herzog Wilhelm die Residenz nach Biebrich. Das Herzogtum Nassau wurde 1866 von Preußen annektiert.

Baugeschichtlich ist Weilburg durch seine Lehmbauten aus der Zeit nach 1800 bekannt. Durch den besonderen Einsatz des ‘Regierungsadvokaten’ Wilhelm Jacob Wimpf wurde der so genannte ‘Pisee-Bau’ in Stadt und Umgebung gefördert, wovon heute noch das höchste (Stampf-)Lehmgebäude Deutschlands, ein sechsgeschossiges Wohnhaus, zeugt.

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10. Köln

Köln ist eine schöne Stadt ;-)

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3. Bergisch Gladbach

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5. Zürich

Zürich (französisch/englisch: Zurich, italienisch: Zurigo, rätoromanisch: Turitg, Zürichdeutsch: Züri) ist die grösste Stadt der Schweiz und Hauptstadt des Kantons Zürich. Die Stadtgemeinde zählt rund 371’000 Einwohner; in der Agglomeration, im so genannten «Millionen-Zürich», leben 1.08 Mio. Menschen, die Metropolitanregion hat 1.68 Mio. Einwohner. Zürich ist das wichtigste wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Laut einer Studie aus dem Jahr 20071 ist es die Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität.


Zürich liegt im östlichen Schweizer Mittelland, an der Limmat am Ausfluss des Zürichsees, in einem von Hügeln umschlossenen Becken. Das aus dem alt-römischen Stützpunkt Turīcum entstandene Zürich wurde im 13. Jahrhundert freie Reichsstadt und 1351 Mitglied der Eidgenossenschaft. Die Stadt des Reformators Zwingli erlebte im Industriezeitalter ihren Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole der Schweiz.


Zürich ist mit seinem Hauptbahnhof, dem grössten Bahnhof der Schweiz, und dem Flugdrehkreuz Zürich-Kloten ein kontinentaler Verkehrsknotenpunkt und dank der ansässigen Grossbanken und Versicherungen (u.a. Credit Suisse, Zürich Versicherung) ein internationaler Finanzplatz. Die Stadt wird darum zu den Global Citys (Weltstädten) gerechnet. Überdurchschnittlich viele Medienunternehmen, darunter das Deutschschweizer Fernsehen, haben hier ihren Sitz. Dank seiner Lage am Zürichsee, seiner gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt und einem vielseitigen Kulturangebot ist es zudem ein Zentrum des Schweizer Tourismus.


Die Stadt ist eine politische Gemeinde, deren Territorium seit 1989 mit dem des Bezirks Zürich zusammenfällt. Ihre Einwohner werden Zürcher genannt (bzw. umgangssprachlich Stadtzürcher zur Differenzierung mit den übrigen Einwohnern des Kantons).

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